Heilpraxis Margrit Schreier

3. Januar 2021, posted in Achtsamkeit, MeditationMini-Meditationen

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit der guten Vorsätze. Dazu gehört bei vielen Menschen auch der Vorsatz, innerlich ruhiger zu werden, mehr bei sich zu sein.

Und es gibt so viele Methoden, zu mehr innerer Ruhe zu gelangen: Qi Gong zum Beispiel, Yoga, Autogenes Training, Meditation, und viele andere mehr.

Aber genau da fängt das Problem schon an. Was ist nun besser: Yoga – oder doch lieber Meditieren – oder beides? Und angenommen, Sie haben sich entschieden, dass Sie es mit Meditieren versuchen möchten: Welche Form der Meditation soll es sein? Zen, Transzendentale Meditation, Einsichts-Meditation, Tantra – oder noch eine andere Variante (https://de.wikipedia.org/wiki/Meditation)? Und woher die Zeit nehmen, sich genauer zu informieren – geschweige denn die Zeit zum Meditieren selbst?

Daran scheitern gute Vorsätze oft. Sie sind zu ehrgeizig, und sie sind zu ungenau. Wenn Sie sich beispielsweise vornehmen, im neuen Jahr jeden Tag eine halbe Stunde zu meditieren, dann sind Sie zu ehrgeizig. Wahrscheinlich geben Sie schon nach einer Woche wieder auf.

Und wenn Sie sich vornehmen, im neuen Jahr mit dem Meditieren anzufangen, dann ist das zu ungenau. Welche Meditation? Und wie oft und wie lange?

Genau hier möchte ich es Ihnen mit meinen Mini-Meditationen leichter machen. Ab Beginn des Jahres 2021 finden Sie an jedem ersten und dritten Montagmorgen des Monats eine neue Mini-Meditation zum Ausprobieren.

Jede Mini-Meditation ist zwischen drei und fünf Minuten lang – genau richtig also, um einen bewegten Tag mit einem Moment der Stille zu beginnen oder nach einem solchen Tag zur Ruhe zu kommen. Und auch genau richtig, um auszuprobieren, ob das Meditieren etwas für Sie ist.

Und das Ausprobieren ist wichtig. Nicht umsonst gibt es so viele verschiedene Formen, zur Ruhe zu kommen. Der einen liegt Qi Gong vielleicht mehr, dem anderen das Meditieren. Auch ist Meditieren nicht für alle Menschen gleichermaßen geeignet. Wenn Sie sich z.B. in einer Depression befinden oder schon einmal ein Trauma erlebt haben, dann sollten Sie vorsichtig sein. Eine Mini-Meditation ist hier genau richtig, um den Fuß einmal vorsichtig ins Meditations-Wasser zu tauchen.

Um es mit einer Mini-Meditation zu versuchen, brauchen Sie nichts weiter über Meditation zu wissen (wenn es Sie interessiert: Die Mini-Meditationen orientieren sich an der Tradition der Achtsamkeit: https://dfme-achtsamkeit.de/was-ist-achtsamkeit-wirkung/ – aber das ist nicht weiter wichtig). Sie brauchen auch keine besondere Sitzposition einzunehmen oder sich ein Meditationskissen anzuschaffen. Ein bequemer Stuhl genügt.

Drei bis fünf Minuten haben Sie, auch an hektischen Tagen. Probieren Sie es einfach aus: Hinsetzen, auf ‘Play’ drücken – und die innere Stille spüren: https://heilpraxis-schreier.de/achtsamkeit/meditationen/

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